Fragen zur Anmeldung bzw Verrechnungskonto

Ich bin eher zuällig auf eure BEG gekommen und habe versucht mich einzulesen.

Mir ist das mit dem Verrechnungskonto nicht ganz klar:
Ich zahle beim Eintritt € 100,- auf mein Verrechnugskonto ein. Über dieses Konto werden dann mein Bezug bzw Einspeisung verrechnet. Soweit klar.
Es steht dann "…kann das eingenommene Geld in regelmäßigen Abständen auf ein von ihr angegebenes Bankkonto ohne zusätzliche Gebühren überweisen. ". Wie funktioniert das dann? Es gibt ja kein Online Portal oder ähnliches?
Was passiert eigentlich mit dem Geld am Verrechnungskonto, falls man aus dem Verein austritt?

Vielen Dank im Voraus!

Hallo @Mike
willkommen im Forum.

Wir arbeiten gerade am Portal wo wir in der ersten Version mal den Kontostand anzeigen und die Aufladung vereinfachen. In der v2 wird man sich dann einen Abbucher vom Verrechnungskonto abspeichern können, damit man sich die Überschüsse immer wieder aufs gewünschte Bankkonto ziehen kann.

Das Geld am Verrechnungskonto wird im Fall eines Austrittes nach der finalen Abrechnung ebenfalls auf das angegebene Bankkonto überwiesen.

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Vielen Dank für die Antwort.

Und wie funktioniert das bis dahin, wo es dann die Möglichkeit im Portal gibt?

Ich kann mich vor Beitritt zur Gemeinschaft den Fragen bon Mike nur anschließen!

Hallo Martin,
willkomen im Portal.

@Mike

Die Fälle die wir bis dahin haben, werden manuel abgewickelt. Das hilft uns auch den gesamten Prozess gut und einfach zu strukturieren, bevor man den Aufwand der Automatisierung in Angriff nimmt.

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Ja schon, aber passiert das automatisch, muss man dies irgendwie selber „anstossen“ oder wie geht das?? Das geht nirgends so recht aus den Unterlagen hervor.

Man muss mit uns kommunizieren oder wir kommen dann auch auf die Mitglieder zu.

Willkommen @Mike @Martin

Bin seit Nov letzten Jahres dabei.

Das waren meine Bedenken vor Betritt - vielleicht hilfreich?

Durchs online Formular ist der Beitritt inzwischen noch leichter geworden. Der Geldeingang wird super schnell bestätigt, ein paar Tage später Datenfreigabe und am nächsten Werktag schon voll mit dabei.

Das einzige was noch etwas länger dauert als vorgesehen, ist die Rechnungslegung - aus nachvollziehbaren Gründen (Daten werden von einigen Netzen in Österreich noch nicht wie gesetzlich vorgesehen zeitnah und korrekt bereitgestellt). Da muss man im Moment noch geduldig sein ca 2 Monate statt wie geplant 2 Wochen. Nur das ist weiter nicht schlimm, da man sowieso schon früher auf seinem Smartmeter bzw über seinen Stromanbieter den Stromverbrauch einsehen kann und dann sieht, dass man bei Sonnenschein auf einmal „nichts mehr verbraucht“.

LG,
Lukas

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Vielen lieben Dank für eure Antworten!! Das mit dem Verrechnungskonto dürfte soweit klar sein.

Ich bin noch etwas unschlüssig, aber eher was den grundsätzlichen Gedanken bzw Mehrwert einer BEG betrifft. Eine Netzentlastung ja eher nicht und ein Preisvorteil ist eher auch unwahrscheinlich (zumindest bei meinen derzeitigen Stromtarif). Bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich schätze wirklich das Engangement aller Verantwortlichen sehr, denn es kostet sicher unglaublich viel Zeit.

Es kann natürlich auch gut sein, dass ich da etwas noch nicht verstanden habe, aber wo liegt jetzt der echte Vorteil bzw was ist der Gedanke dahinter?

LG
Mike

Kommt auf den usecase an …. meine denke:

Immer günstiger Strom ohne Anbieter Wechsel.
Als Konsument helfe ich Leuten die PV oder andere nachhaltige Energie bauen.
Als Produzent kann ich auf meine ganze Familie in ganz Österreich teilen.

Das sind meine Treiber

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Hallo Mike,

ich verstehe deine Bedenken bezüglich des Mehrwerts einer Bürgerenergiegemeinschaft (BEG) sehr gut und möchte gerne meine Perspektive teilen, warum ich mich entschieden habe, Teil davon zu sein.

Für mich liegt der Hauptvorteil in der Möglichkeit, über den Verein quasi zum Marktpreis Grünstrom vollautomatisiert und ohne großen Aufwand zu beziehen. Das bedeutet, dass ich mich nicht ständig um neue Verträge kümmern muss und dennoch einen fairen Preis erhalte, der stets an den aktuellen Marktpreis angepasst ist. Es mag nicht immer der absolut beste Preis sein, aber es ist ein Preis, der Fairness gegenüber den Produzenten und Verbrauchern gewährleistet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für mich ist der ökologische Gedanke. Ich möchte keinen Atomstrom kaufen und schätze es sehr, dass durch die BEG die Produzenten, also die Mitglieder, direkt von ihrem Beitrag zur grünen Energie profitieren können – ohne dass Großkonzerne dazwischengeschaltet sind, die von der Wertschöpfungskette profitieren.

Indem ich direkt kaufen kann, unterstütze ich nicht nur ein faires System, sondern ermögliche auch, dass diejenigen, die durch Investitionen in Photovoltaikanlagen zur Senkung der Strompreise beigetragen haben, davon profitieren können. Die Möglichkeit, Strom zu verschenken, finde ich ebenfalls fantastisch, da sie es ermöglicht, meinen selbstproduzierten Strom österreichweit fast ohne Kosten (abgesehen von Netzgebühren und einer geringen Servicegebühr) zu nutzen oder an andere zu verschenken.

Zusammengefasst ist es für mich mehr als nur der direkte finanzielle Vorteil, obwohl rund 80% der allgemeinen Verbraucher finanziell profitieren dürften. Es geht um ein Prinzip des Teilens und der Unterstützung eines nachhaltigeren und gerechteren Energieversorgungssystems.

Ich hoffe, das gibt dir einen Einblick, warum ich mich trotz deiner Bedenken für die Teilnahme an einer BEG entschieden habe. Vielleicht hilft es dir, den potenziellen Mehrwert aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Beste Grüße,
Lukas

PS: Wenn es für dich zu unrentabel sein sollte (weil du dich zB eh immer mit den besten Stromverträgen selbstversorgst), freuen wir uns auch, wenn du anderen dabei hilfst, sich was zu sparen → Leute mit schlechten Stromverträgen/Bindung und auch ohne Stromkostenbremse [Firmen] profitieren am meisten ==> wir freuen uns, wenn du weitererzählst, dass es uns gibt :slight_smile:

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Vielen Dank für eure Meinungen!! Weiter erzählt habe ich es auch schon. :stuck_out_tongue_winking_eye:

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@Mike:

1.) Spieltrieb, EEGs ausprobieren war nie einfacher
2.) an der Demokratisierung der Energieerzeugung aktiv teilnehmen
3.) Strom verschenken, es ist nicht jeder mit der Möglichkeit gesegnet eine PV betreiben zu können

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